Letzte Woche fiel ja aus, wegen “is nicht” und jetzt sitze ich vor dem virtuellen weißen Blatt Papier und habe nichts Zeilenbewegendes zu berichten. Das ist bitter, aber jetzt auch nicht so überraschend. Was soll im Leben eines Schmuddelautors auch schon spannendes passieren außer dass er beim “aus dem Fenster gucken” zu Schnarchen anfängt?
Gut, da sind natürlich die ausschweifenden und extrem frivolen Partys jeden Abend, aber davon will ja nun wirklich niemand etwas wissen.
Allerdings, Gummiulli82, falls du hier mitliest, dein Andreaskreuz steht echt suboptimal bei mir im Flur. Es wäre voll super, wenn du es abholen könntest, ansonsten muss ich es auf den Balkon stellen, und dass könnte zwar zu ausgesprochen interessanten Gesprächen mit den Nachbarn führen, aber erstens will man sich gar nicht so irre hart Näherkommen und zweitens bin ich nicht immer in Stimmung für eine so frühe Niederlage im sozialen Bereich.
“Ja, genau, Frau König, das ist mein neuer Wäscheständer! Aus der SM-Edition von Tchibo.«
»Sie sehen das genau richtig, Frau Richter, das ist Andi, ein guter Freund von mir, der wohnt jetzt hier!«
»Genau so sieht’s aus, Achim. Da hab ich gestern mal wieder so richtig gut gefickt!«
Es ist anstrengend.
Ich habe übrigens nur noch EIN sadistisches Kapitel zu schreiben und dann ist meine kleine, geile, total versaute Novelle endlich im Kasten. Wenn der Text dann nächste Woche das Licht der Welt erbricht, wird das Wortspiel erst so richtig Sinn ergeben.
Ich muss auch wirklich dringend mit dem Text fertig werden, sonst gebe ich ihn nämlich auf. Er krampfte und zickte schon die letzten Tage immer rum und ich komme so kurz nach Halloween voll in den Pre-Weihnachts-Blues. Ich schaue dann Virgin River, Beverly Hills, 90210 und kennt ihr den Weihnachtsfilm auf Netflix mit Brooke Shields? A Castle for Christmas. Der ist so fucking schön. Kitschig bis zum geht nicht mehr, aber hey, es spielt in Schottland. Und mit Schottland bekommst du mich eigentlich immer.
Ich muss auch wirklich dringend mit dem Text fertig werden, sonst gebe ich ihn nämlich auf. Er krampfte und zickte schon die letzten Tage immer rum und ich komme so kurz nach Halloween voll in den Pre-Weihnachts-Blues. Ich schaue dann Virgin River, Beverly Hills, 90210 und kennt ihr den Weihnachtsfilm auf Netflix mit Brooke Shields? A Castle for Christmas. Der ist so fucking schön. Kitschig bis zum geht nicht mehr, aber hey, es spielt in Schottland. Und mit Schottland bekommst du mich eigentlich immer.
| 1, 2, 3 Wiegeschritt |
Als extrem versauter Horrorschmutzfink brauche ich halt auch ein bisschen Ausgleich. Zwischen Nippelklemmen und Hodenfolter darf es dann gerne total romantisch zugehen.
Ich habe gestern Abend übrigens in einem Rutsch die Serie Alphamännchen weggeatmet. Die letzte Folge ist heute Abend dran und nach anfänglichem Fremdeln bin ich immer noch nicht so ganz warm mit der Serie geworden. In vielen Momenten ist sie mir einfach total zu doof, vorhersehbar und auch überhaupt nicht witzig, aber anscheinend brauche ich grad den Murks. Der hilft total beim Abschalten.
| Ich mag ihren Pulli |
Den neuen Frankenstein von Schätzelein Guillermo del Toro schaue ich mir vielleicht am Wochenende an. Im Moment fühle ich mich nicht bereit. Stattdessen habe ich mir “Stadt der Engel” mit Nic und Meg ausgeliehen. Der ist heute Abend sowas von reif. Ich hab ihn schon drei oder vielleicht auch schon viermal angesehen, aber wenn dann Peter Gabriel sein “I grieve” schmettert, dann zerfetzt es eh meine Taschentücher.
Der Film ist wunderschön, kitschig und wenn gutaussehende Engel in schwarzen Mänteln am Meer rumstehen und Händchen halten, bin ich eh dabei. Hauptsache, Gott singt was von Prince. Also dem Purple Rain Prince, nicht die Prinzen. Die fand ich als Kind ganz toll. Da war alles nur geklaut, selbstverständlich Küssen verboten und manchmal wird der Mann im Mond für seinen treuen Dienst belohnt.
Ich habe in diesem Jahr noch genau eine kurze und eine lange Geschichte geplant. Also einen Kurz- und einen Langroman. An dem “richtigen” Roman sitze ich jetzt auch schon eine ziemliche Weile, aber er wird gut. Denke ich. Und natürlich, da bleibe ich mir treu, komplett an der Zielgruppe vorbei. Ich beende das Jahr mit zwei extrem kinkigen Erotikhorrorortexten (wundervoll vertippt, das bleibt jetzt so) und ich hoffe wirklich, dass es euch gefällt.
Alles weitere auf jeden Fall beim nächsten “Was geht Dillon”. Dann müsste die Novelle schon draußen sein, und dann werde ich ein bisschen was darüber erzählen. Also quasi ein Behind the Lines (auch ein guter Drogen Podcast Titel). Ich verspreche aber schon mal, es wird sadistisch, extrem unanständig, grotesk und sexuell. Denn das ist es, wofür die Leute bezahlen. »Gib mir einen verfickten Ständer, Jay!»
Musikalisch ging es letzte Woche kurzfristig Richtung HAIM. Die Band, bestehend aus drei Schwestern und hat mir unerwartet voll nen doofen Ohrwurm verpasst. Want You Back heißt das Stück und japp, schuldig, der Song gefällt mir.
Ich habe jetzt total gelenkschonend mit WALKING angefangen. Vom Bett zum Klo und vom Klo zur Küche und von dort zum Schreibtisch. Irre, wie wenig Schritte dabei zusammenkommen.
Aber im Ernst, ich laufe jetzt jeden Tag. Tut gut. Sollte ich vermutlich beibehalten. Außerdem kann man dabei Podcast hören, oder Musik, oder einfach auch nur so tun als ob, um nicht schräg von der Seite angequatscht zu werden.
Mein innerlicher Yoda möchte noch einen Glückskeks-Spruch loswerden und nächste Woche reflektieren wir dann gemeinsam.
“Es gibt keine Perfektion. Nur Leidenschaft.”
So, meine lieben Halloween-People, ich hab kein Bock mehr, bis nächste Woche und falls ihr Gummiulli82 seht, dann sagt ihm doch bitte wegen dem Kreuz Bescheid.
Küsschen, 😘 Have fun 💜